Spastikerhilfe Berlin eG

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Bildleiste mit Eindrücken aus den Tätigkeitsbereichen der Spastikerhilfe Berlin eG

Selbstverständnis

Arbeit und Betreuung

An zwei Standorten bietet die Tagesförderstätte der Spastikerhilfe Berlin eG Arbeitsplätze für Erwachsene mit schwerer odermehrfacher Behinderung: 47 Plätze in Berlin-Charlottenburg und 64 Plätze in Berlin-Reinickendorf. Es bestehen Arbeitsangebote in der Holzverarbeitung, der Keramik- oder Textilienherstellung und am Computer. Eine Außengruppe arbeitet in einem Gemeinschaftsprojekt mit einer Vertriebsfirma für elektronische Kommunikationshilfen. Wie in einem »normalen« Betrieb fallen hier Tätigkeiten in Versand und Lagerhaltung an und werden von den behinderten Mitarbeitern mit Unterstützung der Betreuer ausgeführt.

Individuelle Förderung

Die Arbeit in der Tagesförderstätte beginnt mit der Gestaltung eines individuellen Arbeitsplatzes. Die Wahl der Arbeit und der sie ergänzenden Tätigkeiten richtet sich nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des behinderten Mitarbeiters. Vorbedingungen an bestimmte Fähigkeiten existieren nicht. Alle Arbeitsplätze werden von Therapeuten und Pädagogen gemeinsam eingerichtet. Durch spezielle Hilfsmittel kann jeder Mitarbeiter so selbstständig wie möglich arbeiten. Er bringt seine eigenen Ideen und Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein und beteiligt sich damit auch an der Planung und Entwicklung der Produkte. Individuell entwickelte Hilfepläne begleiten ihn. Die Förderung ist darauf gerichtet, die Menschen zur Aufnahme einer Arbeit in einer Behindertenwerkstatt zu befähigen. In Einzelfällen kann die Übernahme in eine dauerhaft unterstützte Beschäftigung auf dem Ersten Arbeitsmarkt entstehen.

Interdisziplinäres Team

Handwerker, Pädagogen, Therapeuten, Psychologen und Mediziner bilden das Team der Tagesförderstätte. Unterschiedliche Kompetenzen ergänzen sich hier im Interesse der Menschen mit Behinderung. Das Team gewährleistet auch die tägliche Pflege und die Versorgung der behinderten Mitarbeiter.

Ausstattung und Angebote

  • Mitarbeiter beraten und helfen bei der Versorgung mit technischen Hilfsmitteln wie Rollstühlen, Esshilfen, Kommunikationshilfen u. a.
  • Alternative Kommunikationssysteme für nichtsprechende Menschen werden in den Tagesförderstätten genutzt und weiterentwickelt: bliss-Symbolkommunikations-Methode, Gebärdensprache, elektronische Kommunikationshilfen mit Sprachausgabe u. a.