Spastikerhilfe Berlin eG

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Bildleiste mit Eindrücken aus den Tätigkeitsbereichen der Spastikerhilfe Berlin eG

Projektabschluss im Umweltentlastungsprogramm - UEP

Energetische Sanierung - Integrationskindertagesstätte - Prettauer Pfad 23-33, 12207 Berlin

DIESES VORHABEN WURDE VON DER EUROPÄISCHEN UNION UND VOM LAND BERLIN KOFINANZIERT. Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.

  • EU-Flagge
  • EFRE-Flagge Europäischer Fonds fĂĽr Regionale Entwicklung


1. Angaben zu den Förderprojekten

Förderung aus dem Umweltentlastungsprogramm - UEP

Projekt Nr. 10789UEP/W7 Laufzeit vom 05.07.2004 bis 20.10.2006

Projekt Nr. 10939UEP/W7 Laufzeit vom 25.05.2005 bis 20.10.2006

Projekt Nr. 10926UEP/W4 Laufzeit vom 08.07.2005 bis 20.10.2006

2. Angaben zum Ort der MaĂźnahme - Ausgangssituation

Sitz des Antragsstellers:

Spastikerhilfe Berlin eG
LindenstraĂźe 20-25
10969 Berlin
Telefon (030) 22 500 136

Projektleiter/Ansprechpartner: Sieghard Gummelt

Ort der Umsetzung: Prettauer Pfad 23-33 • 12207 Berlin

Januar 2007

Ausgangssituation

Das Anfang der 1960er Jahre bis Anfang der 1970er Jahre errichtete Gebäude war aus umweltenergetischer Sicht ungünstig konzipiert. Große Außenwände und Dachflächen sowie verschachtelte Innenhöfe führten zu hohen Wärmeverlusten. Das vorhandene Mauerwerk hatte keine zusätzliche Dämmung. Sowohl Fassade, Fenster als auch die Dachflächen wiesen Risse und undichte Stellen auf. Im Bereich der veralteten Haustechnik und des therapeutischen Schwimmbades lagen ebenfalls erhebliche Potentiale zur Umweltentlastung. Die Außenanlagen wiesen nur eine sehr geringe ökologische Qualität auf. Das anfallende Regenwasser wurde ohne Nutzung bzw. örtliche Versickerung ins öffentliche Netz abgeleitet.

Teilprojekt „Energetische Sanierung 10789UEP/W7“

Folgende BaumaĂźnahmen wurden in der Kostengruppe 300 Baukonstruktion ausgefĂĽhrt:

  1. Wärmedämmverbundsystem Fassade
  2. Erneuerung der Fenster
  3. Dachdämmung

Wirtschaftlicher Erfolg - Energieeinsparung

Nach der Sanierung haben wir eine Energieeinsparung von ca.70% erreicht. Diese ergibt sich aus dem Wärmedämmverbundsytem Fassade, Dachdämmung, Erneuerung der Fenster und aus der Sanierung der Anlagetechnik, (MSR - Technik, solarthermische Anlage, RLT - Technik, HZG – Schwimmbad).Der Verbrauch pro m² Nutzfläche beträgt ca.70 kWh/m²a und dies entspricht etwa einem Niedrigenergiehaus.

Planung und Durchführung: Architekt K. H. Ahlborn • Belziger Str. 25 • 10823 Berlin
Projekt Nr. 10789UEP/W7

Teilprojekt „Ökologische Verbesserung der Lüftung und des Schwimmbads 10939UEP/W7“

DurchfĂĽhrung

Die Wärmedämmung wurde komplett im Standard besser als die aktuellen Wärmeschutzbestimmungen vorschreiben erneuert, 66% besser als Bestand, ca. 20% besser als EnEV-Standard (Leistungsumfang Bauhauptgewerke). Parallel zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle wurden folgende ökologische Maßnahmen an der technischen Ausrüstung ausgeführt:

  1. Automatisierung der Schwimmbadwasseraufbereitung
  2. Thermische Solaranlage zur UnterstĂĽtzung der Warmwasserbereitung
  3. Automatisch differenzdruckgesteuerte Heizungs-Umwälzpumpen
  4. RLT-Zentrale Therapie-Schwimmbad mit einem effizienten Wärmetauscher sowie Feuchteregelung.
  5. Anschluss der Schwimmbad-Wassererwärmung an die Solaranlage
  6. Verbesserung der Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) der Heizzentralen

Ergebnisse des Projektes

Durch die ökologischen Maßnahmen an der Technischen Ausrüstung sind Einsparungen im Energie- und Rohstoffverbrauch wie folgt zu erwarten:

  1. Sanierung Wärmedämmung, Fenster, Dachbegrünung
  2. thermische Solaranlage
  3. elektronisch gesteuerte Pumpen
  4. Automatisierung der Schwimmbadwasseraufbereitung
  5. RLT-Geräte mit effizienter Wärmerückgewinnung
  6. Erneuerung der MSR-Technik der Heizzentrale
  • Einsparung Primärenergie Wärme gesamt: ca. 675 MWh/a
  • Vermiedene Emission Ă–lkessel als CO2 ca. 181 t/a
  • Anteil Solaranlage ca.10% ca. 27 EUR/t CO2

Die Ergänzung der Anlagentechnik durch ökologisch wirksame Technologien in Verbindung mit der energetischen Optimierung der Gebäudehülle trägt zum komfortablen Klima im Gebäude wesentlich bei und steigert nach Aussagen der Nutzer die Attraktivität der Einrichtung sowie die Aufenthaltsqualität. Durch die Senkung der Nebenkosten für Energie und Wasser ist ein wirtschaftlich optimierter Betrieb möglich. Die zusätzliche Technik stellt höhere Anforderungen an das Wissen der Betreiber, und der Umgang mit der digitalen Regelungstechnik erfordert Einarbeitung. Die Betreuung für die zusätzlichen Technologien ist ein erweitertes Aufgabenfeld.

Wirtschaftlicher Erfolg - Energieeinsparung

Nach der Sanierung haben wir eine Energieeinsparung von ca. 70 % erreicht. Diese ergibt sich aus der Sanierung der Anlagetechnik (MSR - Technik, solarthermische Anlage, RLT - Technik, HZG - Schwimmbad), dem Wärmedämmverbundsytem Fassade, Dachdämmung und der Erneuerung der Fenster. Der Verbrauch pro m² Nutzfläche beträgt ca.70 kWh/m² und dies entspricht etwa einem Niedrigenergiehaus. (siehe Anlage)

Planung und Durchführung: Fa. Heimann Ingenieure • Köpenicker Str. 9 • 10997 Berlin
Projekt Nr. 10939UEP/W7

Teilprojekt „Ökopädagogische Umgestaltung der Außenanlage 10939UEP/W4“

Ziel der Integrations-Kindertagesstätte ist es u.a., das behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen spielen und sich nach ihren Möglichkeiten bewegen können.

Der vorgefundene Zustand war in jeder Hinsicht unzureichend. Einerseits entsprachen die Freianlagen nicht den Bedürfnissen der Kinder. Zum anderen waren die verwendeten Materialien weitestgehend nicht mehr tragbar bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit. Lernanreize und die Anreize zu sozialem Spielen waren nicht gegeben.

Ergebnisse (Ressourcenschonung)

Dachwässer werden in Rigolen gesammelt. Die Rigolen wurden um das Haus unter den Zufahrten und in den Grünanlagen eingerichtet. Es wurden zwei verschiedene Arten von Rigolen installiert.

Rigolen zur Versickerung

Hier wurde ein Kieskörper geschüttet, in den ein Drainagerohr mit zwei Revisionsöffnungen integriert ist. Der Kieskörper wird mit Geotextilien vor eindringenden Feinpartikeln geschützt. Diese Rigolen dienen ausschließlich der Versickerung der Dachwässer.

Soziale Aspekte

Die Außenanlagen wurden unter sozialen Aspekten gestaltet. Sie sollten vor allem das Zusammenspiel von Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen und fördern.

Es wurden in mehreren Sitzungen mit den Erziehern und den Eltern Konzepte diskutiert und schlieĂźlich geplant und umgesetzt, die diesen Aspekt in besonderer Weise berĂĽcksichtigen.

Dazu wurde Wert gelegt auf Einrichtungen, die das kognitive Lernen ermöglichen und Einrichtungen, die die Kinder haptisch und visuell ansprechen.

Pflanzkonzept

In den Randbereichen (Hochbeeten) stehen Pflanzen an denen essbare Früchte wachsen, wie Felsenbirne, Zwergapfelbeere, Kornelkirsche, Haselnuss, Johannisbeere, Walderdbeere. Die Pflanzung ist robust und artenreich gestaltet, so dass sich auch kleine Biotope entwickeln können.

Lernen durch Erleben

Tasten: Die Kita-Freifläche folgt bei der Gestaltung dem Grundsatz, dass die Kinder verschiedene Materialien tasten und anfassen können. Unterschiedliche Konsistenzen - wie weich, samtig, hart, lehmig, sandig oder nass - sind erlebbar.

Riechen: Es wurde bei der Pflanzenverwendung darauf geachtet, dass unterschiedliche GerĂĽche wahrnehmbar werden, angenehm sĂĽĂź und unangenehmer stinkender Geruch sollten unter Anleitung vermittelt werden. NatĂĽrlich sollen auch die Farben und Formen dazu anregen, sich im Freien aufzuhalten.

Umweltpädagogische Gestaltung

Mit dem Vorgenannten hängt dieser Punkt zusammen: Die Kinder können in dem geschützten Raum unter Anleitung der Erzieher die Umwelt für sich entdecken. Dies beginnt mit dem Kennen lernen von Wasser, Luft, Erde, Stein, Metall, Holz, Lehm und Pflanzen. Sie können verschiedene Materialien tasten und anfassen.

Spielgeräte, die ebenfalls das kognitive Begreifen anregen sind eingebaut. Die Beobachtung, dass viele Kinder mit Hingabe Bobbycar fahren, wurde berücksichtigt. Es wurden vier Buchstabenwände in der Bobbycar-Bahn aufgebaut.

Auf dem Gelände gibt es Buchstaben und Zahlen, durch die man durchfahren kann. Beispielsweise durch das F, das A oder durch die Zahl Acht und Fünf. So können die Erzieher den Hinweis geben: „Wir treffen uns am A oder bei der Zahl 8“.

Es wird en passant gelernt. So ist es auch möglich, Buchstaben und Zahlen mit einem attraktiven Spielwert zu versehen. Entscheidend ist es, die Freifläche der Kita als Erlebnisraum zu gestalten, der nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger daherkommt.

In den Randbereichen stehen Pflanzen, an denen FrĂĽchte wachsen, die fĂĽr die Kinder essbar sind. Die Kinder mit und ohne Behinderung lernen sinnlich ihre Umwelt kennen.

Wirtschaftlicher und sozialer Erfolg des Vorhabens

Einsparung von Betriebskosten:

Anfallendes Regenwasser auf den Dachflächen pro Jahr bei

600 Liter pro m² Regenspende, Gesamte Dachfläche 2850 m² ergibt

Davon 2/3 1.900 m² extensiv begrünt, Abflussbeiwert 0,33

pro Jahr

627,00 mÂł

Davon 1/3 950 m² Dachterrassen und Dachflächen
ohne BegrĂĽnung, Abflussbeiwert 0.9

pro Jahr

855,00 mÂł

Anfallendes Regenwasser auf den Zufahrten und Parkplätzen
714 m² ,Abflussbeiwert 0,6

pro Jahr

257,00 mÂł

Anfallendes Regenwasser auf den Freiflächen wird in den
Sickerkörpern unter den entsprechenden Bauwerken versickert

pro Jahr

000,00 mÂł

Summe

1.739,00 mÂł

Wiederverwendung von gesammeltem Regenwasser als Gießwasser für die Freiflächen. Davon versickern 1/3 Regenwasser und die 2/3 werden gespeichert zur Wiederverwendung.

Preis Trinkwasser Stand 1.1.07: 2,291 € je m³ x 870 m³

         

2.989,76 €

Gesamtfläche die nicht in die Kanalisation entwässert ca. 4.400 m²
wird mit 1,49 € je m²/Jahr von den Wasserwerken berechnet
(alle versiegelten Flächen mit Dach)

6.556,00 €

Einsparvolumen pro Jahr

9.545,75 €

Planung und Durchführung: Fa. BELVEDERE • Allee der Kosmonauten 32 • 12681 Berlin
Projekt Nr. 10926UEP/W4

Künstlerische Gestaltung des „Prettipfades“ unter Partizipation der Kinder, Erzieher und Eltern

Durch den Spitznamen „Pretti-Kita“ wurde der „fröhliche Pretti“ erfunden, der eine positive, die Kinder begrüßende, Identifikationsfigur darstellt. An der Fassade sieht man seine Entstehungsgeschichte und seinen Sprung ins Leben, und überall im Gelände hinterlässt er seine Spuren. In einem Hof hat er sein Reich eingerichtet mit Pflanzgefäßen, Wasser und kleinen versteckten Tieren. In einem anderen Hof sind seine Mützen oder seine Schuhe als Sitz- und Spielgeräte verteilt. Im hinteren Garten befindet sich die „Pretti“ Mauer mit Käfern, Moos-, Kräuter- und Wasserbecken. Den Eingang in „Prettis“ Welt bestimmt ein großer Früchte-Blütenbaum, der die beiden Eingangstore überdacht und eine freundliche, verzaubernde Atmosphäre schafft. Im Vorraum treffen wir auf 2 „Prettis“, die in einem Mohnfeld sitzen und von oben die Besucher freundlich beobachten. (“Prettis“ Tor).

Partizipation der Kinder, Erzieher und Eltern

Es war uns sehr wichtig, dass alle Nutzer, die unser Haus besuchen (Kinder, Eltern, Erzieher), an der künstlerischen Gestaltung mitgearbeitet haben und sich darin wieder finden können.

Wichtige Fundstücke der Kinder wurden mit eingearbeitet. Die Kinder - auch die ganz kleinen - hinterließen in kleinen Tonplatten ihre Abdrücke - ihre Lebensspuren, die im Brunnen verarbeitet wurden. Aus dem Brunnen steigen Luftblasen auf, die aus Mosaikteilchen hauptsächlich von den Eltern, Kindern und Erziehern gestaltet wurden.

Es wurden verschiedene Workshops durchgefĂĽhrt:

  • Mosaikarbeiten mit einer Kindergruppe.
  • Tonarbeiten mit mehreren Kindergruppen.
  • Tonarbeiten mit den behinderten Kindern.
  • Verschiedene Samstagsworkshops fĂĽr Modellier- und Mosaikarbeiten mit Eltern und Erziehern.

Die Kinder und Erzieher gestalteten in Ton die Krabbel - und Kriechtiere auf „Prettis“ Mauer und für „Prettis“ Reich, wurden wichtige Fundstücke wie Flusskiesel, Muscheln mit eingearbeitet. Die behinderten und die nicht behinderten Kinder hinterließen in kleinen Tonplatten ihre Abdrücke: Fuß- und Handabdrücke, Kratzbilder - ihre Lebensspuren, die im Brunnen - dem so genannten Ursprung „Prettis” - verarbeitet werden. Aus dem Sprudel des Lebens steigen Luftblasen auf, in denen sich der „Pretti“ formiert. Diese wurden in Mosaikarbeit von den Eltern und Erziehern gestaltet. Kleinere Mosaikblasen wurden auch von den Kindern gefertigt. Aus diesen steigt.

Materialien

Die gesamte künstlerische Gestaltung basiert auf der Verwendung verschiedenster Materialien (Natursteine, Terrakottaelemente, Marmor, keramisches- und glänzendes Glasmosaik). Das heißt, wir spielen mit dem haptischen und optischen Kontrast der Materialien. Die Kinder können die Materialien und ihre unterschiedlichen Oberflächen befühlen und lernen. Wir haben Becken für Moos (Kontrast: weich zu hart) und Kräuter (Kontrast: zart und zerbrechlich zu hart und fest) an der Mauer installiert.

Das verbindende Motiv ist die warme und sonnige Farbe von Gelb-Orange- und Erdtönen im Hauptanteil sowie Blau- und Türkistönen in geringerer Verteilung. Ein ornamentales Band zieht sich durch alle Objekte, von „Prettis“ Stiefel über den Blumentopf des Früchtebaums, am Brunnen, an den Pflanzgefäßen oder der roten Rundbank entlang. Lediglich die Zusammenstellung der Farben ändert sich.

Themenverteilung

FASSADE
1a. Entstehungsgeschichte von „Pretti“: Im Sprudel des Lebens (Springbrunnen) steigen die kleinen Blasen auf, in denen sich „Pretti“ formiert und dann als fertiger „Pretti“ fröhlich auf dem Dach thront. Er ist nicht gleich zu entdecken, denn er hat sich eine gute Ecke ausgesucht, wo er alle, die kommen, sehen kann.

1b. „Prettis“ Sprung ins Leben – „Pretti“ kommt zu den Kindern
An den verschiedenen Seiten der Fassade findet man den Pretti als Fassadenfigur wieder; er springt hinunter in den Garten zu den Kindern zum Spielen.

EINGANG/AUSGANG
2.a Brunnen
Im kleinen „Zauberbrunnen“ sind die Spuren des Anfangs zu finden (die Reaktion des versteckten Bewegungsmelders ist für die Kinder besonders reizvoll). Erste Kratzspuren im Ton, Fuß- und Handabdrücke der ganz Kleinen und der behinderten Kinder.

2.b „Prettis“ Orangenhain
Ein in prächtigen Farben leuchtender und schimmernder Früchte- und Blütenbaum empfängt die Besucher und stimmt sie ein auf ein ganz besonderes Haus, in dem es viel zu entdecken gibt.

2.c „Prettis“ im Mohnfeld
Zwei „Prettis“ sitzen verschmitzt oben in den Ecken über einem Mohnfeld und schauen den Kindern beim Kommen und Gehen zu. Sie sitzen so, dass besonders die behinderten Kinder in ihren Rollstühlen die Figuren entdecken können.

INNENHĂ–FE
3. „Prettis“ Reich
Hier hat sich Pretti eine kleine grüne Oase geschaffen mit großen, organisch geformten Pflanzgefäßen mit Mosaik und kleinen versteckten Tieren. In den Pflanztöpfen finden wir großwüchsige, sich leicht bewegende Gräser, Lavendel und einige Blumen, so dass der Hof eine schöne Atmosphäre hat, die auch im Winter ihren Reiz haben wird. Im Zentrum des Hofes steht die Rundbank zum Verweilen oder als Treffpunkt mit einem tanzenden Pretti auf dem Lehnensockel.

3a. „Prettis“ Mützen-Hof
Mehrere farbige MĂĽtzen sind hier verteilt als Sitz- und Spielobjekte.

4. Spielhof unter den Pergolen
Hier hat „Pretti“ einige Schuhe hinterlassen, die sich als Sitz- oder Spielobjekt eignen.

GARTENANLAGE
5. Garten mit „Prettis“ Käfer-Mauer
Auf dieser langen Mosaikmauer hat „Pretti“ seine Kleintiersammlung und auch andere kleine Dinge, die zu entdecken sind, angebracht. Hier soll der Reiz des Kontrasts zwischen Materialien und lebendiger Natur besonders betont werden, ein Motiv, welches auch in der Eingangsgestaltung und in „Prettis“ Reich aufgegriffen wird.

Planung und Durchführung: Fa. Gersch GbR • Am Sandkrug 3, • 16548 Glienicke
Projekt Nr. 10926/W4

ResĂĽmee

Die Umweltentlastungseffekte des Vorhabens lagen hauptsächlich im Bereich der Energieeinsparung. Neben den ökologischen Effekten tragen die Modernisierungsmaßnahmen wesentlich zur Verbesserung der Gebäudesubstanz und der Werterhaltung des Gebäudes bei. Im Bereich der Außenanlagen wird durch das Regenwasserkonzept, die Rigolenanlage und die Entsiegelung der Außenflächen ein erheblicher Umwelteffekt erzielt.

Die Sanierung hat neben der langfristigen Erhaltung des Gebäudes auch das Ziel, Betriebskosten einzusparen Durch die jetzigen Einsparungen der Betriebskosten können in der Integrationskindertagesstätte Neuinvestitionen und Ersatzbeschaffungen vorgenommen werden. Durch die gesamte Maßnahme wurden die Aufenthaltsqualität der Kinder und die Arbeitsbedingungen
der Beschäftigten deutlich verbessert.

Diese Maßnahme zeigt beispielhaft, dass die Umweltförderung in Berlin in besonderer Weise nachhaltig wirkt. Sie trägt zur Umweltentlastung bei, sichert soziale Einrichtungen und die dort vorhandenen Arbeitsplätze.

Ă–ffentlichkeitsarbeit

Sommerfest

Im Jahr 2005 veranstalteten wir zum Halbzeitstand der „Umweltenergetischen Sanierung“ ein Sommerfest, zu dem wir die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer, Mitarbeiter der Senatsverwaltung, Bezirkspolitiker, Vertreter der B. &S.U. sowie zahlreiche Kinder, Eltern, ErzieherInnen und viele Nachbarn begrüßen konnten. Ebenso informierten wir in den Jahren 2004 und 2005 immer wieder Eltern und MitarbeiterInnen über Planung und Ablauf der Sanierung.

Jahresgespräch 2005

Auf dem Jahresgespräch mit mehr als hundert Gästen aus den verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens, der Wohlfahrtspflege, den Geschäftspartnern, den Mitgliedern der Genossenschaft bedankte sich der Aufsichtsratvorsitze RA Rolf Schroedter bei der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer für den Zuschuss zur energetischen Sanierung und den reibungslosen und unbürokratischen Ablauf.

Besuch im Rahmen des WWF - Projektes EU - Strukturfonds und Vorstellung von Beispielprojekten

Im Rahmen des WWF - Projektes „Finanzinstrumente für eine nachhaltige Einwicklung in der erweiterten EU“ besuchten und besichtigten im August 2006, Bürgermeister und Gemeindevertreter aus Polen die Integrationskindertagesstätte. Ziel diese Besichtigung war es u.a., mit den deutschen Erfahrungen eine künftig umweltfreundliche Verwendung der EU-Strukturmittel zu unterstützen.

Im September 2006 besuchte im Rahmen der Exkursion „Verwendung der EU-Strukturfonds-Mittel, Vorstellung von Beispielprojekten“ eine Gruppe von 15 Teilnehmern, vorwiegend MitarbeiterInnen von Bundestagsabgeordneten aus den Bundestagsausschüssen Wirtschaft, Umwelt und Europa die Integrationskindertagesstätte.

Das ausgesprochen positive Feedback aller Teilnehmer zeigt, wie notwendig es ist, die
Verwendung der EU - Strukturfonds an unterschiedlichen Beispiele direkt vor Ort vorzustellen.

Fertigstellung und Abschlussfeier

Das Sommerfest und die Feier zum Abschluss der „Umweltenergetischen Sanierung“ am 02.09.2006 waren ein voller Erfolg. Unserer Einladung folgten viele Eltern, Kinder, Nachbarn und Erzieherinnen, die mit guter Laune zu einem wunderschönen Fest beitrugen. Als weitere Gäste durften wir u.a. den Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport - Thomas Härtel - sowie Mitarbeiter der Beratungsstelle B.&S.U. empfangen.

Danksagung

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für die unbürokratische und zukunftsweisende Förderung durch die Europäische Union und das Land Berlin - Europäischer Fonds für Regionalentwicklung (ERFE) - .

Ebenso bedanken wir uns bei der Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Herrn Lothar Stock, der Beratungs- und Servicegesellschaft Umwelt mbh, Herrn Dieter Hainbach, und allen anderen Beteiligten für ihre engagierte und tatkräftige Unterstützung.

10.01.2007

Nähere Informationen erhalten Sie von:

Sieghard Gummelt
Telefon (030) 22 500-136
Telefax (030) 22 500-130
gummelt(at)spastikerhilfe.de

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