Spastikerhilfe Berlin eG

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Bildleiste mit EindrĂŒcken aus den TĂ€tigkeitsbereichen der Spastikerhilfe Berlin eG

Übersicht Fortbildung 2017


AUGUST 2017

Assistenzmodell nach Willem Kleine Schaars - EinfĂŒhrung
Montag 28.08.2017, SHB Berlin eG - Ollenhauerstr. 41/42, 13403 Berlin


SEPTEMBER 2017

IR91 Medikamentengabe
Montag 04.09.2017, SHB Berlin eG - Kita - Prettauer Pfad 23-33 in 12207 Berlin

Ursachen und Formen von Behinderungen
Donnerstag 14.09.2017, SHB Berlin eG - Zentrale Verwaltung -  KurfĂŒrstenstraße 75, 10787 Berlin 

GesprĂ€chsfĂŒhrung 1 - EinfĂŒhrung  > Diese Veranstaltung ist ausgebucht!
Montag 18.09.2017, SHB Berlin eG - Ollenhauerstr. 41/42, 13403 Berlin

KinÀsthetics
Dienstag & Mittwoch 26.-27.09.2017 (2 Tagesseminar), SHB Berlin eG -
Ollenhauerstr. 41/42, 13403 Berlin

SexualitÀt
Donnerstag 28.09.2017, SHB berlin eG - Ollenhauerstr. 41/42, 13403 Berlin


OKTOBER 2017

Folgeveranstaltung "Wohnen mit Zunkunft" fĂŒr TL
Dienstag 10.10.2017, SHB Berlin eG - Zentrale Verwaltung - KurfĂŒrstenstraße 75
in 10787 Berlin (Tiergarten)

Sucht und geistige Behinderung - Probleme und LösungsansÀtze in der Arbeit mit suchtmittelabhÀngigen oder suchtgefÀhrdeten Menschen mit einer geistigen Behinderung
Mittwoch 11.10.2017, SHB Berlin eG - Ollenhauerstr. 41/42 in 13403 Berlin


NOVEMBER 2017

Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz
Donnerstag 02.11.2017, SHB Berlin eG - Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben

GesprĂ€chsfĂŒhrung II
Montag 06.11.2017, SHB Berlin eG - Ollenhauerstr. 41/42, 13403 Berlin

IR91 Medikamentengabe
Donnerstag 09.11.2017, SHB Berlin eG- Kita - Prettauer Pfad 23-33 in 12207 Berlin


Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz

Inhalt

  • Überblick ĂŒber die einzelnen Reformstufen des BTHG und deren Inkrafttreten
  • Änderungen bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und bei der Grundsicherung
  • Änderungen in der Einkommensanrechnung
  • Änderungen bei der Vermögensanrechnung in der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege
  • Neuregelung der Eingliederungshilfe im SGB IX, insbesondere:                           VerĂ€nderungen bei den Leistungen    
      Wunsch- und Wahlrecht
      Poolen von Leistungen
      unabhĂ€ngige Teilhabeberatung
      Budget fĂŒr Arbeit
      Neufassung des leistungsberechtigten Personenkreises
      neues Gesamtplanverfahren

Dozentin:    RechtsanwĂ€ltin Frau Danah Adolph (Profil)

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:             Spastikerhilfe Berlin eG
                  Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben!

Datum:        02.11.2017
Zeit:            09.00 - 16.15 Uhr     

Anmeldefrist: 05.10.2017

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigtem Fortbildungsantrag.

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Ursachen und Formen von Behinderungen

Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spastikerhilfe Berlin eG, die sich ein Grundlagenwissen zu den Ursachen und verschiedenen Formen von Behinderungen aneignen möchten. 

Schwerpunkte

  • „Behinderung ist keine Krankheit“ - Allgemeine EinfĂŒhrung zum Begriff Behinderung
  • Überblick ĂŒber die hĂ€ufigsten Ursachen von Behinderungen
  • Auswirkungen auf KörpergefĂŒhl, Körperbild und Wahrnehmungen der Betroffenen
  • Überblick ĂŒber hĂ€ufige Behinderungsformen und deren Symptome z.B.: Cerebralparesen
    Spastik
    Epilepsie
  • degenerative Erkrankungen des Nervensystems
  • Mögliche Folgeerkrankungen
  • Überblick ĂŒber behinderungsspezifische Hilfen, Hilfsmittel und Therapiemöglichkeiten

Dozent:          Michael Ertel, Arzt, Spastikerhilfe Berlin eG

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:                 Spastikerhilfe Berlin eG
                       Zentrale Verwaltung (Konferenzraum)
                       KurfĂŒrstenstraße 75
                      10787 Berlin (Tiergarten)      

Datum:           14.09.2017
Zeit:                09.00 - 13.00 Uhr       

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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GesprĂ€chsfĂŒhrung I

Mitarbeitende in der Behindertenhilfe sind als „Beziehungsarbeiter“ jeden Tag gefordert, mit Menschen zu kommunizieren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie sind im Kontakt mit ihren Kollegen/innen im Team und Vorgesetzten, mit Klienten und deren Angehörigen und mit externem Dienstleistern wie z.B. Ärzten und Fahrdiensten.

Um diese Kontakte konstruktiv zu gestalten sind hohe kommunikative FÀhigkeiten notwendig. Dies umso mehr, da es immer wieder zu MissverstÀndnissen, Störungen und Konflikten kommt, die viel Zeit und Energie fressen und subjektiv als sehr belastend erlebt werden. Mal muss eher sehr zugewandt und beziehungsorientiert kommuniziert werden, mal geht es darum, den eigenen Standpunkt deutlich zu machen oder wertschÀtzend Grenzen zu setzen.

Dieses Tages-Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen, die bisher wenig theoretische Vorerfahrungen zum Thema Kommunikation und GesprĂ€chsfĂŒhrung haben.

Inhalte:

  • Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
  • Axiome von Watzlawick
  • MetaModell der Sprache
  • Aktives Zuhören nach Rogers & Gordon
  • Problemorientierte vs. Lösungsorientierte GesprĂ€chsfĂŒhrung
  • Umgang mit Kritik: Den Wind aus den Segeln nehmen
  • Wirkungsvolles Feedback geben
  • Grenzen setzen im GesprĂ€ch
  • Körpersprache & die eigene Stimme gezielt einsetzen
  • Umgang mit Killerphrasen

Dozent:       Herr Stefan Mantel

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:             Spastikerhilfe Berlin eG
                   Ollenhauerstr. 41/42 (Mehrzweckraum)
                   13403 Berlin      

Datum:       18.09.2017
Zeit:            10.00 - 16.15 Uhr      

Anmeldung: Nicht mehr möglich ! Veranstaltung ist ausgebucht !

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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GesprĂ€chsfĂŒhrung II

Mitarbeitende in der Behindertenhilfe sind als „Beziehungsarbeiter“ jeden Tag gefordert, mit Menschen zu kommunizieren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie sind im Kontakt mit ihren Kollegen/innen im Team und Vorgesetzten, mit Klienten und deren Angehörigen und mit externem Dienstleistern wie z.B. Ärzten und  Fahrdiensten.

Um diese Kontakte konstruktiv zu gestalten sind hohe kommunikative FÀhigkeiten notwendig. Dies umso mehr, da es immer wieder zu MissverstÀndnissen, Störungen und Konflikten kommt, die viel Zeit und Energie fressen und subjektiv als sehr belastend erlebt werden. Mal muss eher sehr zugewandt und beziehungsorientiert kommuniziert werden, mal geht es darum, den eigenen Standpunkt deutlich zu machen oder wertschÀtzend Grenzen zu setzen.

Dieses Tages-Seminar ist fĂŒr Mitarbeitende gedacht, die bereits viel Erfahrung und theoretisches Vorwissen und im Bereich der GesprĂ€chsfĂŒhrung und Kommunikation haben und die dieses Wissen vertiefen und es noch sicherer anwenden möchten.

Inhalte:

  • Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
  • MetaModell der Sprache
  • Aktives Zuhören nach Rogers & Gordon
  • Problemorientierte vs. Lösungsorientierte GesprĂ€chsfĂŒhrung
  • Umgang mit Kritik: Den Wind aus den Segeln nehmen
  • Wirkungsvolles Feedback geben
  • Grenzen setzen im GesprĂ€ch
  • Körpersprache & die eigene Stimme gezielt einsetzen
  • Fragetechniken gezielt einsetzen
  • ZirkularitĂ€t zwischenmenschlicher Kommunikation
  • Umgang mit Killerphrasen
  • Sicher auftreten & Menschen ĂŒberzeugen
  • Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation
  • Kommunikation aus Sicht der Transaktionsanalyse

Dozent:       Herr Stefan Mantel

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:             Spastikerhilfe Berlin eG
                   Ollenhauerstr. 41/42 (Mehrzweckraum)
                   13403 Berlin      

Datum:        06.11.2017
Zeit:            10.00 - 16.15 Uhr      

Anmeldefrist: 17.08.2017

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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Assistenzmodell nach Willem Kleine Schaars - EinfĂŒhrung

Das Assistenzmodell nach Willem Kleine Schaars (WKS) ist ein Betreuungskonzept, im Sinne eines Teammodells, aus dem Bereich der Behindertenhilfe, das verselbstÀndigende Betreuung vor allem, aber nicht nur im stationÀren Wohnbereich zum Ziel hat. Eine erste Veröffentlichung zur Methode erschien 1992 auf NiederlÀndisch.

Das Modell wird nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Belgien, sowie in mehreren Einrichtungen im deutschsprachigen Raum eingesetzt. Kleine Schaars hĂ€lt seine Methode in ihrer Weiterentwicklung fĂŒr ein universelles Modell, unter dem viele verschiedene Methoden anwendbar sind. Das Modell wird inzwischen auch in psychiatrischen Einrichtungen, in Alten- und Pflegeheimen, in der Kinder- und Jugendhilfe und in Grund- und weiterfĂŒhrenden Schulen praktiziert.

Ziel

Im Kontext der weltweiten Inklusionsbestrebungen und des Paradigmenwechsels in der Behindertenhilfe, wonach Behinderung vor allem als ein durch die Haltungen in der Gesellschaft konstruiertes, soziales Problem gesehen wird, verfolgt das WKS-Modell das Ziel der VerselbstĂ€ndigung durch einen personenzentrierten Ansatz. In der Betreuung soll das Individuum in den Mittelpunkt gestellt werden, wodurch ein Prozess in Gang kommt, bei dem insbesondere die Betreuer lernen mĂŒssen loszulassen.

Jeder Mensch besitzt einen Rahmen, in dem er nach seinen Möglichkeiten sein Leben gestalten kann. Wird dieser von den Betreuern zu groß gewĂ€hlt, kommt es zu Überforderung. Wird er zu eng, sodass er einschrĂ€nkt, stellt dies eine Unterforderung beziehungsweise ÜberbehĂŒtung dar. Grenzen der SelbstĂ€ndigkeit werden ĂŒberschritten, wenn Betreuer ihre eigenen Werte zum Maßstab machen. „Wenn jemand sagt, dass er sich ĂŒberbehĂŒtet oder bevormundet fĂŒhlt, spricht er immer die Wahrheit.“

Dabei wird nicht geleugnet, dass die Verantwortung, auch Überforderung zu vermeiden, immer bei dem Menschen liegt, der die UnterstĂŒtzung leisten sollte, weil dieser stets ĂŒber mehr Möglichkeiten verfĂŒgt, als der UnterstĂŒtzte.

Nebeneffekt der RĂŒckdelegation von Eigenverantwortung und Regie ĂŒber das eigene Leben an die Betreuten kann aber auch die Einsparung von Betreuungszeit sein, wie sich bei verschiedenen Videobeobachtungen im Rahmen des Coachings fĂŒr die Methode in EinzelfĂ€llen gezeigt hat; es gibt AblĂ€ufe die in Eigenregie einer Gruppe Heimbewohner unter Abwesenheit der Betreuungspersonen besser funktionierten, als bei deren Anwesenheit.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Assistenzmodell_nach_Willem_Kleine_Schaars

Zielgruppe: Regionalleiter, Psychologen und Teamleiter des Wohnbereichs

Dozent:       Herr Willem kleine Schaars

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:             Spastikerhilfe Berlin eG
                   Ollenhauerstr. 41/42 (Mehrzweckraum)
                   13403 Berlin      

Datum:        28.08.2017
Zeit:            10.00 - 16.00 Uhr     

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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Stress aushalten – mit KrĂ€ften haushalten

Information: Eine Anmeldung zu dieser Fortbildung ist nicht mehr möglich. Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

Kennen Sie das? ArbeitsĂŒberlastung, Hektik, Termindruck, Dauerstress 
 Diese Symptome fressen Zeit und Energie, kosten Nerven, belasten das Arbeitsklima, schmĂ€lern gute Ergebnisse und fĂŒhren hĂ€ufig dazu, dass viele Menschen sich ausgebrannt und aus der Balance geraten fĂŒhlen. Um sich in solchen Situationen auffangen zu können und alle beruflichen und persönlichen Anforderungen weiterhin zu bewĂ€ltigen, ist es notwendig, vorhandene Kompetenzen und die eigene Persönlichkeit als Ressource bewusst zu nutzen. Die richtige EinschĂ€tzung darĂŒber, wer und was im Alltag Kraft gibt, und wer und was Kraft und Energie kostet, ist dabei eine wichtige Voraussetzung.

In diesem Seminar bekommen Sie Anregungen, mit deren Hilfe Sie Ihr inneres Gleichgewicht stĂ€rken und Ihre Verhaltenskompetenzen fĂŒr Belastungssituationen erweitern können. Verbessern Sie Ihren individuellen Umgang mit Stress auf dem Weg hin zur mentalen und damit auch körperlichen Fitness.

Ziele

Die Teilnehmer

  • aktivieren Ressourcen zur Stressvermeidung
  • erarbeiten Strategien zur StressbewĂ€ltigung
  • erlernen erste Schritte zur selbstĂ€ndigen Anwendung von Entspannungstechniken
  • erlangen ein sichereres GefĂŒhl fĂŒr innere Ruhe und Gleichgewicht
  • reflektieren ihre Beziehungen zu anderen Menschen im Beruf und zu Hause

Inhalt

  • Was stresst mich?
  • Wie schalte ich ab, wie schalte ich um?
  • Körperliche und mentale Fitness erlangen und verstĂ€rken
  • Strategien gegen Frust
  • Gelenkte Entspannung
  • BewĂ€ltigungsstrategien fĂŒr den Arbeitsalltag
  • Persönlichen Anti-Stress-Plan erstellen
  • Standortbestimmung zur aktuellen Lebens- und Erfolgssituation
  • Die eigene Persönlichkeit, die eigenen Werte, die eigene Einstellung

Methodik

Kurze Theorieteile werden ergĂ€nzt durch zahlreiche Praxistipps: Checklisten, Entspannungstechniken, SelbsteinschĂ€tzungsĂŒbungen und Reflektion, praktische Übungen mit Umsetzungsanregungen fĂŒr Ihre Arbeitssituation.

Zielgruppe:     alle Mitarbeiter der SHB eG

Dozent:           Gartner-Steffen Personalentwicklung
                        Frau Dr. Maika Puta Profil

Ort:                 Gartner-Steffen
                       Personalentwicklung
                       Theodor-Heuss-Platz 8
                       14052 Berlin

Datum:            10.07.2017
Zeit:                 09.00 - 17.00 Uhr       

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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KinÀsthetics

Menschen mit Behinderungen* bewegen sich meist auf andere Weise als nicht behinderte Menschen. Sie benötigen hĂ€ufig UnterstĂŒtzung bei der AusfĂŒhrung ihrer alltĂ€glichen AktivitĂ€ten wie An- und Auskleiden, Essen und Trinken, PositionsverĂ€nderung und Fortbewegung, AusĂŒbung eines Berufs und bei der FreizeitbeschĂ€ftigung.

Kinaesthetics hilft uns, die besonderen, individuellen FĂ€higkeiten unserer Klienten zu entdecken und zu nutzen. Die spezielle Bewegungsperspektive ermöglicht uns ein differenziertes VerstĂ€ndnis davon, was jeder einzelne Klient kann, und in welcher Weise er UnterstĂŒtzung benötigt, oder welche UnterstĂŒtzung fĂŒr ihn am ehesten hilfreich und ggf. förderlich ist.

In der alltĂ€glichen Betreuung von Menschen mit Behinderungen findet hĂ€ufig UnterstĂŒtzung statt, die verschiedenen „Techniken“ folgt, etwa sog. „Hebe- und Trage-Techniken“, „Transfer-Techniken“, „Lagerungstechniken“ etc. Diese werden den Betreuungspersonen in Aus- und Fortbildungen vermittelt. FĂŒr die individuelle Anpassung an die BedĂŒrfnisse des Klienten fehlen jedoch die „Instrumente“.

Kinaesthetics ermöglicht eben diese Anpassung. Kinaesthetics-Anwender lernen, mit Hilfe der Kinaesthetics-Konzepte die individuellen FĂ€higkeiten der Klienten zu erkennen, und ihre eigene Bewegung so zu modifizieren. So können Sie den Klienten optimal dabei unterstĂŒtzen, seine FĂ€higkeiten zu nutzen.

Diese verĂ€nderte Arbeitsweise fĂŒhrt dazu, dass Klienten effektiver gefördert werden und dass die Betreuungspersonen die UnterstĂŒtzung auch fĂŒr sich leichter – also mit weniger Kraftaufwand – gestalten können. Es kommt nicht nur zu weniger LangzeitschĂ€den durch schweres Heben, sondern auch zu mehr Gelassenheit und weniger Anspannung im Alltag. Somit können auch stressbedingte Belastungen fĂŒr alle Beteiligten vermindert werden.

Der Kinaesthetics-Lernprozess beruht hautsĂ€chlich auf Bewegungserfahrung. Die Grundlage bildet die differenzierte Beobachtung und vielfĂ€ltige Modifikation der eigenen Bewegung. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Bewegung in Interaktion mit einer anderen Person. Hier erfahren die Teilnehmer, dass jede sich VerĂ€nderung der eigenen Bewegung direkt auf die Bewegungsmöglichkeiten des Anderen auswirkt. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage fĂŒr eine VerĂ€nderung bei der UnterstĂŒtzung der Klienten.

Kinaesthetics versteht Bewegungs-Lernen als gemeinsamen Lernprozess von Betreuern und Klienten. Insbesondere bei der Arbeit mit Kindern kann Kinaesthetics auch ein wichtiges Instrument zur LernunterstĂŒtzung sein.

* der Begriff „Behinderung“ ist relativ. Ich wĂŒrde ihn gerne durch „besondere FĂ€higkeiten“ ersetzen. Der Einfachheit halber benutze ich im Text jedoch die ĂŒblichen Begriffe.

Organisatorische Hinweise

Zur Teilnahme an der Kinaesthetics-Fortbildung bringen Sie bitte mit:

  • Bequeme Kleidung, eine große Decke, 1 kleines Kissen, 2 HandtĂŒcher, Socken und Schreibzeug.

Dozentin:         Barbara HĂŒhnel (Profil)

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:                 Spastikerhilfe Berlin eG
                       Ollenhauerstr. 41/42 (Mehrzweckraum)
                       13403 Berlin      

Datum:            26.09. - 27.09.2017
Zeit:                 09.00 - 16.00 Uhr     

Anmeldefrist: 24.08.2017

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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Folgeveranstaltungen "Wohnen mit Zukunft" fĂŒr TL

Teamleiter Workshop fĂŒr interne Mitarbeiter der Spastikerhilfe Berlin eG.

Übersicht-Termine fĂŒr das Jahr 2017:

1. Termin:                     Mittwoch, 05.04.2017                                  
Zeit:                              14.00 - 17.00 Uhr

 

2. Termin:                      Dienstag, 06.06.2017
                                     (Dieser Veranstaltungstermin findet nicht statt !)
Zeit:        
                     10.00 - 13.00 Uhr

 

3. Termin:                      Dienstag, 10.10.2017
Zeit:                              10.00 - 13.00 Uhr

Veranstaltungsort:         Spastikerhilfe Berlin eG
                                      Zentrale Verwaltung (Konferenzraum)
                                      KurfĂŒrstenstraße 75
                                      10787 Berlin (Tiergarten)      

Bitte anmelden unter: fortbildung(at)spastikerhilfe.de

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SexualitÀt

Die SHB hat viele gute Angebote fĂŒr die BewohnerInnen, ihre WĂŒnsche nach Liebe und Partnerschaft zu leben.

Inhalt

FĂŒr uns Mitarbeiter ist die Konzeption „Behinderung & SexualitĂ€t“ handlungsleitend.

  • Hilft sie uns in unserem Arbeitsalltag, habe ich genĂŒgende UnterstĂŒtzung dafĂŒr?
  • Schaffe ich es, gute NĂ€he und nötige Distanz sensibel herzustellen?
  • Wie gehe ich mit meinen Wertvorstellungen und denen der Kollegen/innen bei diesem Thema um?
  • Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?
  • Wie schĂŒtze ich vor sexuellem Missbrauch und was kann ich tun, wenn es einen Verdacht gibt?

Diese und andere Bereiche des Themas werden auf der Fortbildung angesprochen und bearbeitet.

Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Betrachtung relevanter PraxisfĂ€lle, Übungen

Unterlagen
relevante Literatur und -hinweise, Anschauungsmaterial, Handout

Dozenten        Mitarbeiter der AG Behinderung & SexualitĂ€t:                                                            Martin Rothaug, N.N.

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:                 Spastikerhilfe Berlin eG
                       Ollenhauerstr. 41/42 (Mehrzweckraum)
                       13403 Berlin

Datum:            28.09.2017
Zeit:                 9.00 -16.30 Uhr 

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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Sucht und geistige Behinderung - Probleme und LösungsansÀtze in der Arbeit mit suchtmittelabhÀngigen oder suchtgefÀhrdeten Menschen mit einer geistigen Behinderung

In einer zunehmend „versĂŒchtelnden“ Gesellschaft gehört der Konsum und leider auch der Missbrauch der unterschiedlichsten Suchtmittel, stoffgebunden oder nicht, gerade auch bei Jugendlichen, immer mehr zur AlltagsnormalitĂ€t.
Da kann es nicht verwundern, dass dieses Problem auch in den Lebensbereichen von Menschen mit geistiger Behinderung auftritt. Es gibt jedoch keine statistischen Werte darĂŒber, wie hoch der Anteil dieses Personenkreises mit SuchtgefĂ€hrdung und/oder Suchterkrankung ist.

Obwohl der Forschung im Bereich der Behandlung von Suchtkranken mittlerweile sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist der Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung bei dieser Problematik kaum berĂŒcksichtigt. Betrachtet man bei der personenbezogenen Hilfegestaltung die Prinzipien „Selbsthilfe vor Fremdhilfe“, „ambulant vor stationĂ€r“, „wohnortnah vor wohnortfern“ als handlungsleitend, so sind Menschen mit geistiger Behinderung deutlich unterversorgt.

Ziel und Inhalte:

Die Fortbildungsveranstaltung soll einerseits eine allgemeine EinfĂŒhrung in die Problematik des Suchtmittelmissbrauchs und der -abhĂ€ngigkeit, sowie in die Frage des adĂ€quaten bzw. inadĂ€quaten Umgangs mit suchtkranken Menschen geben.

Andererseits sollen die spezifischen Probleme und LösungsansÀtze in der Beratung und in der Therapie suchtmittelabhÀngiger Menschen mit einer geistigen Behinderung behandelt werden.

Hierzu ist es erwĂŒnscht, dass die Teilnehmer der Veranstaltung ihre individuellen Erfahrungen aus ihrem beruflichen Alltag einbringen.

Methoden:

  • Vermittlung theoretischer Inhalte und aktueller Forschungsergebnisse in kurzen Input-Blöcken mit anschließender Diskussion
  • Arbeitsgruppen zu praxisrelevanten Fragestellungen und aktuellen Fallbeispielen
  • Rollenspiele
  • Reflexionsrunden

Zielgruppe: FachkrÀfte, die in der Betreuung / Begleitung von Menschen mit kognitiver BeeintrÀchtigung sowie in anderen heil- und sonderpÀdagogischen Einrichtungen tÀtig sind

Dozent:            Peter Schinner, Berlin (D), Diplom-Psychologe, Psychologischer                                 Psychotherapeut, Suchtberater/ Suchtpsychologe ( ISF)

Spastikerhilfe Berlin eG

Ort:                  Spastikerhilfe Berlin eG
                        Ollenhauerstr. 41/42, Mehrzweckraum
                        13403 Berlin

Datum:             11.10.2017
Zeit:                  09.00 - 16.00 Uhr      

Die Anmeldung erfolgt nur nach genehmigten Fortbildungsantrag.

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IR91 Medikamentengabe

Dozent:           Michael Ertel

Spastikerhilfe Berlin eG

1. Termin
Ort:
                Spastikerhilfe Berlin eG
                       Kita
                       Prettauer Pfad 23-33 (Turnhalle)                                           
                       12207 Berlin
Datum:            17.07.2017
Zeit:                10.00 - 11.30 Uhr

2. Termin
Ort:                 Spastikerhilfe Berlin eG
                       Kita 
                       Prettauer Pfad 23-33 (Turnhalle)                    
                       12207 Berlin
Datum:            04.09.2017
Zeit:                10.00 - 11.30 Uhr

3.Termin
Ort:
                 Spastikerhilfe Berlin eG
                        Kita 
                        Prettauer Pfad 23-33 (Turnhalle)                    
                        12207 Berlin
Datum:             09.11.2017
Zeit:                 10.00 - 11.30 Uhr

Bitte melden Sie sich an unter: ertel.m(at)spastikerhilfe.de

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Dozenten - Profil


Barbara HĂŒhnel
Trainerin

Krankenschwester, Examen MĂŒnchen 1983

  • Arbeitsfelder: InterdisziplinĂ€re Operative Intensivstation, Innere Medizin, Altenpflege

Lehrerin fĂŒr Pflegeberufe / PDL

  • Arbeitsfelder: Einrichtungen fĂŒr Menschen mit Behinderung (PDL), Berufsfachschulen fĂŒr Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Familienpflege, Heilerziehungspflege

Kinaesthetics-Trainerin EKA seit 2002

  • Qualifikation: Stufe 3 (Grund- und Aufbaukurse + Peer-Tutoring)
  • Zusatzqualifikationen: Pflegende Angehörige, Handicapped, Expertenstandard Erhalt und Förderung der MobilitĂ€t in der Pflege, Kinaesthetics in Palliative Care; Kybernetik
  • Arbeitsfelder: Altenpflege, Akutkrankenhaus, Einrichtungen fĂŒr Menschen mit Behinderungen, Berufsfachschulen, Hospizdienste (auch Kinder), Familien mit pflegebedĂŒrftigen Menschen
  • Aktionsradius: Deutschlandweit und Ausland

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Gartner-Steffen
Personalentwicklung

Maika Puta
Trainerin und Coach

Dr. Maika Puta ist Trainerin und Coach im Team der Gartner-Steffen Persona-lentwicklung.

Frau Puta studierte Psychologie an der Technischen UniversitĂ€t Dresden und promovierte anschließend als Stipendiatin der Stiftung der deutschen Wirt-schaft e. V. zum Thema Gesundheitsförderung und Stressmanagement an der technischen UniversitĂ€t Chemnitz.

Schon wÀhrend ihres Studiums beschÀftigte sich mit den Theorien der emotionalen Intelligenz nach Daniel Goleman und bildete sich weiter in den Bereichen Gesundheitspsychologie, Kommunikationstrainings und Coaching.
Sie ist zertifizierte Trainerin fĂŒr verschiedene von den Krankenkassen anerkannte StressbewĂ€ltigungsprogramme und sammelte schon neben ihrer Promotion Erfahrungen als Vortragende, Trainerin und Coach zu diversen Aspekten rund um das Thema der Gesundheitspsychologie.

Ihre lerntheoretischen AnsÀtze haben den Fokus auf Ressourcen- und Lösungsorientierung, sozialkonstruktivistischem Lernen und Sozialpsychologie.

Zu ihren Trainingsschwerpunkten gehören die Themen Stress und Resilienz, emotionale Intelligenz mit Kommunikations- und Konfliktmanagement, Kun-denorientierung (der persönliche Kundenkontakt, Kundenkontakt am Telefon, kundenorientierte Korrespondenz) sowie die Themen Selbst- und Zeitmana-gement sowie alles rund um die generationenĂŒbergreifende Zusammenarbeit in Teams.

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